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Deutsch-Italienisches Schulmodell - warum?

Einige gute Gründe, es zu wählen.

Italien ist für viele Deutsche ein traditionelles Urlaubsziel; dazu ist die Ligurische See (vor Genua) das Meer, das Deutschland am nächsten liegt.

Die Kenntnis der italienischen Sprache stellt eine Brücke zum Erlernen der anderen romanischen Sprachen dar.

Norditalien ist wirtschaftlich eine der am stärksten entwickelten Regionen Europas, der Handelsaustausch zwischen Baden-Württemberg und Italien ist äußerst lebhaft und stark.

Sprachliche Fertigkeiten, die erreicht werden sollen

  • In beiden Sprachen flüssig lesen und Texte verstehen können.

  • Wünsche, Wahrnehmungen und Grundbedürfnisse verstehen und anwenden können.

  • Für die Schüler, die keine italienischen Muttersprachler sind, die europäische Zertifizierung A1 erzielen können.

  • Erweiterung der italienischen Sprachkompetenz für italienische Muttersprachler mit dem Ziel, eine höhere Zertifizierung zu erreichen.

Interkulturelle Kompetenzen

   -  Eine stärkere EMPATHIE gegenüber anderen Kulturen und Sprachen entwickeln.

   -  Inhalte werden sowohl im Fach Mensch-Natur-Kultur (MeNuK) als auch im Kunstbereich zweisprachig behandelt. 
      Dadurch eröffnet sich für die Kinder die Möglichkeit, Kenntnisse auf verschiedene Weise zu erwerben.

Ziele des Unterrichts

  • Die Verbesserung der Sprachkenntnisse und der Grundkompetenzen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Dies sind Basisindikatoren zur umfassenden Ermittlung der Grundfertigkeiten, die unerlässlich für das Arbeiten in der wissensbasierten Gesellschaft sind, so wie sie 2007 von der EU-Kommission zur Erreichung der Lissabon-Ziele im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung festgelegt worden sind.

  • Arbeit in kleinen Gruppen in Italienisch und auch in Mathematik und Deutsch

  • Tandem-Unterricht im MeNuK- und Mathematikbereich

  • Unterstützung und Erweiterung des Curriculums durch:

- Themen, die mit Italien als Land verbunden sind

- Themen, die mit dem Mittelmeerlebensraum verknüpft sind

- Kunstprojekte, die sich mit italienischen Künstler und Themen beschäftigen.

  • Unterstützung des logischen Denkens in verschiedenen Sprachen im Mathematik-Unterricht

  • Italienisches Leseprojekt

  • Briefwechsel mit italienischen Schülerinnen und Schülern

  • Möglichkeit eines kurzen Italienaufenthalts in Klasse 4

Wünsche an Kind und Eltern:

    -  In Kollnau haben die Kinder im bilingualen Jahrgang drei Stunden mehr Unterricht pro Woche.

 

    -  Dies bedeutet für die Schüler einen größeren Einsatz und höhere Ausdauerfähigkeit im Unterricht.

    -  Freude und Motivation, sich auf eine weitere Sprache einzulassen

    -  In manchen Projekten ist auch die Mitarbeit der Eltern erforderlich und erwünscht.
       Beispiele: gemeinsame Kochaktion; spezielle Projekte, die im Unterricht erwachsen; Begleitung z.B. beim  Museumsbesuch